Allergologie

 

Die allergologische Diagnostik und Therapie stellt in unserer Praxis einen wichtigen Schwerpunkt dar. Als ausgebildete Allergologin kümmert sich Frau Dr. Tuchenhagen neben den häufigen Inhalationsallergien (Pollen, Milben, Tierhaare) auch um Kontaktallergien, Sonnenallergien und Histaminintoleranzen sowie den Status Ihres Immunsystems im Allgemeinen. Allergien sind überschießende Reaktionen unseres Immunsystems auf meist harmlose Reize. 

 
 

Vielfältige Symptome je nach Allergietyp

  • Ekzeme und Juckreiz

  • Heuschnupfenartige Symptome mit Augenjucken, Fließschnupfen und Niesreiz

  • Kratzen und Fremdkörpergefühl im Hals

  • Asthmatische Beschwerden

  • Quaddeln an der Haut

  • Schwellungen der Schleimhäute

  • Allergischer Schock

 

 

Die Diagnostik in der Allergologie fußt auf drei wichtigen Säulen: Ausführliche Anamnese, sorgfältig durchgeführte Hauttestverfahren, vernünftig eingesetzte Bluttestverfahren. Neben der genauen Kenntnis Ihrer Krankengeschichte helfen uns somit verschiedene Untersuchungen, die genaue Diagnose zu stellen und einen individuellen Therapieplan zu entwickeln. Neben der Meidung der auslösenden Allergene (Allergenkarenz) und einer gezielten symptomatischen antiallergischen Therapie können wir mit der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ursächlich behandeln.

Wenn Sie allergologische Beschwerden haben und eine diesbezügliche Diagnostik wünschen, eine zielgerichtete und wirksame Therapie benötigen oder einfach Fragen rund um das Gebiet der Allergologie haben, beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

 

 

Allergologische Testverfahren

Pricktest
Hierbei handelt es sich um ein Testverfahren zur Diagnostik einer Soforttypallergie (Typ I-Allergie). Es werden Allergentestlösungen an der Haut der Unterarminnenseite aufgetragen und angeritzt. Die Testdauer beträgt ca. 30 Minuten. Indikationen für den Pricktest sind Inhalationsallergien gegenüber Pollen, Milben, Schimmelpilzen, Tierhaaren. 

Epikutantest
Hierbei handelt es sich um ein Testverfahren zur Diagnostik einer Spättyp-Allergie (Typ IV-Allergie). Es werden Pflaster mit allergenhaltigen Substanzen auf die Haut des Rückens geklebt und nach 48 und 72 Stunden abgelesen. Indikationen für den Epikutantest sind Kontaktallergien gegenüber Metallen (Nickel), Duft- und Konservierungsstoffen, Inhaltsstoffen von Kosmetika und Pflegeprodukten, Wollwachsalkoholen, Naturheilmittel wie Propolis.

Bluttest (RAST/CAP)
Analyse zur Detektion spezifischer, allergieauslösender Antikörper (spezifisches IgE) im Blut. Diese wird oft als ergänzende Untersuchung zum Pricktest vorgenommen, um den Schweregrad einer Soforttypallergie festzustellen.

Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)
Als einzige ursächliche Behandlung von Allergien steht uns die Hyposensibilisierung zur Verfügung. Hierbei werden dem Allergiepatienten aufgereinigte Allergenextrakte in allmählich steigender Dosis verabreicht. So wird das Immunsystem langsam an die Allergene gewöhnt und unempfindlich gemacht. Auf eine Auftitrierungs-Phase von ca. 7-8 Wochen folgt eine Erhaltungsphase, in welcher die Immuntherapie einmal monatlich in unserer Praxis durchgeführt wird. Die Allergenlösungen werden entweder subkutan gespritzt (klassische Hyposensibilisierung) oder alternativ oral in Tropfen- oder Tablettenform verabreicht (orale Hyposensibilisierung). Nach jeder verabreichten Dosis müssen die Patienten zur 30-minütigen Überwachung in unserer Praxis verweilen. Diese Therapie erstreckt sich über insgesamt 3 Jahre. Richtig angewandt ist die Hyposensibilisierung eine sichere und erfolgversprechende Therapie.